18.-21.01.2023 – Ubud
Okay - ich bin aufgeregt. Heute schauen wir uns schonmal die Stadt Ubud an und morgen kommt unsere Freundin Ilka für einen spontanen Wochenendtrip von Singapur rübergeflogen.
Den bekannten Affenwald haben wir ausgelassen, es waren auch so genug Makaken im Ort unterwegs. Einer hat uns Mittags am Pool besucht, woraufhin ich hastig meine sämtlichen Sachen geschnappt und versteckt hab und danach starr auf meinem Sitz verharrt bin beim Versuch jeglichen Augenkontakt zu vermeiden 🙈 Am nächsten Morgen hat sich ein Affe ins Jungszimmer geschlichen und im Bad die Seife aus einem der Waschbeutel geklaut. Als sie ihn erwischt haben, hat er reingebissen und ist damit durch das Fenster abgehauen 🐒🧼😂
- Ubud Palace
- Reisfelder Ubud
- Tegalalang Reisterrassen
- Walk zum Angel Valley Wasserloch im Dschungel
- Traditionelles Gericht: Bami Gulung (Spanferkel)
- Massage
An unserem letzten Tag in Ubud haben wir einen Kochkurs gemacht. Wir wurden frühs abgeholt und sind zuerst außerhalb der Stadt zu einem Markt gefahren, um einige Zutaten und Gewürze einzukaufen. Dabei haben wir verschiedene Früchte probieren können und gefrühstückt. Unser Highlight ist die Mangosteen, das Innere sieht aus wie Knoblauchzehen, ist etwas glitschig und schmeckt erfrischend süß. In Peru und Kolumbien üblich und überallzu finden, haben wir in Mexiko nur wenige und in USA und Australien überhaupt keine Märkte gefunden. Umso schöner war es, wieder mal frische und lokale Produkte abzuchecken. Im oberen Stockwerk seines Anwesens haben wir mit dem Koch Wayan und weiteren 4 Leuten in 4 Stunden 9 Gerichte gekocht und anschließend zusammen gegessen. Eine sehr leckere Erfahrung, von der wir auch Zuhause noch profitieren werden.
Nachdem man endlich geschafft hatte die nervigen Diskussionen mit Taxifahrern, warum man denn keinen Roller, Fahrer und kein Taxi haben möchte, zu beenden, begann mit der Frage “Maybe tomorrow?” das gleiche Spiel von vorne. Es ist traurig, dass man durch dieses Verhalten dazu neigt, wegen völliger Überforderung und Gereiztheit unfreundlich zu reagieren, sobald man angesprochen wird. Wer mich kennt, weiß dass das überhaupt nicht meine Art ist und mir das total widerstrebt, weil ich der Meinung bin, dass man Jedem aufgeschlossen und mit einem Lächeln begegnen sollte - insbesondere als Gast in einem fremden Land. Umso schöner war daher meine Begegnung mit Gita, die mich einfach so ohne irgendeine Verkaufsabsicht auf ihrem Roller mitgenommen hat, als ich Abends im Nassen unterwegs war.
Leider ist auch Ubud total überladen, teuer und erstickt im Tourismus, weshalb wir schon früher als ursprünglich geplant in den Norden weiterreisen.
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