Wir sind gerade hier: Alzenau 🇩🇪

Crocs around the world

15.-21.10.2022 – Iquitos, Nauta, Amazonas

  • Iquitos ist eher touristisch und Ausgangspunkt für zahlreiche Dschungeltouren.
  • Für unsere 4-tägige Expedition sind wir nach Nauta gefahren und von dort in einem kleinen Boot in 2 Stunden über den Río Marañón und den Río Ucayali zu unserer Lodge am Río Paraporoto gefahren.
  • Day 1 - Ankunft in der Lodge; Bootstour und Walk zur Erkundung: pink and grey Dolphins (Amazonas Flussdelfine), Dreifingerfaultier, Leguane (Iguano), Greif-/Vögel, Schmetterlinge
  • Day 2 - frühe Expedition: viele Gruppen verschiedener Affen, u.a. die kleinsten Affen der Welt und Kapuzieneraffen; am Nachmittag Erkundungstour im National Resort: Kautschukbäume, Einführung in die Dschungelheilkunde; auf der Suche nach Alligatoren den Sonnenuntergang verpasst, aber mit dem unglaublichen Sternenhimmel Südamerikas belohnt worden
  • Day 3 - direkt nach dem Frühstück sind wir zum Camping aufgebrochen; 2 Stunden Bootstour bis zum Campground; Aufbau Lager; Fishing; Bootstour; Abendessen angeln: Amazonas Barracuda, Piranha, Ayahuasca, Catfish; nach Sonnenuntergang sind wir zurück zum Camp gepaddelt
  • Day 4 - ab 5 Uhr Abbau, Birdwatching auf dem Boot, letzte Expedition, Baden im Amazonas River, Rückfahrt nach Iquitos

Gefährliche und eklige Tiere wie Jaguare, Skorpione oder Tarantulas haben wir (zum Glück) nicht gesehen. Die Mosquitos waren unzählbar und trotz garstigem Reppelent nicht abzuhalten, wobei es wohl noch wenige waren, da im Moment keine Regenzeit ist. Es hat jeden Tag teilweise heftig geregnet, meist am Nachmittag - durchgeweichte Klamotten und klammes Gepäck waren deshalb unsere ungeliebten Begleiter und die Gummistiefel mehr als sinnvoll. Die Dschungeltour war eine großartige Erfahrung und hat mega Spaß gemacht. Wir waren eine Gruppe aus 3 Leuten plus unserem Guide Adriano, der mit seiner Machete vorausgegangen ist und uns mit seinen imitierten Tierlauten und Geschichten stets unterhalten hat. Auch in einem Zelt in Mitten des Regenwaldes zu schlafen war ziemlich spannend und die erbeuteten Fische auf dem Feuer zu grillen, wobei wir nach meinem Empfinden etwas zu viel an der Rute hingen (meine lieben Angler mögen es mir verzeihen, aber ich finde angeln langweilig g). Es ist einfach unglaublich, welche Vielfalt an Pflanzen und Tieren der Regenwald zu bieten hat und was die Natur im Stande ist zu vollbringen, wenn man sie lässt. Noch immer bin ich total fasziniert von den wundervollen Schmetterlingen, die mich in ihren sämtlichen Formen, Farben und Größen immer mal vom Weg haben abkommen lassen. Am coolsten waren allerdings die vielen Gruppen von Affen, die sich ausgelassen fröhlich von Baum zu Baum geschwungen haben. Die Bootstouren am späten Abend gehören auch zu meinen Highlights: Man sitzt still und gespannt im Boot, aufmerksam horchend und ist doch unwissend über das, was rechts und links, über und unter dem Boot vor sich geht. Hin und wieder wird man von herabhängenden Lianen oder Ästen gestreift, nimmt unbekannte Laute wahr und erkennt das ein oder andere Augenpaar im Dunkeln, das uns beobachtet. Auch wir sind nur Beobachter und glücklich darüber, einen winzigen Teil des peruanischen Dschungels entdeckt zu haben. Die 4 Tage gingen unheimlich schnell vorbei und so schön es auch war, freue ich mich auf mehr Zivilisation.

Jetzt warten wir auf das Schiff, welches uns nach Santa Rosa, der peruanischen Stadt der Tri-Border-Zone (Kolumbien 🇨🇴, Brasilien 🇧🇷, Peru 🇵🇪) im Amazonas bringen soll.

Kommentare: