27.11.-30.11.2025 - Phuket (Old Town), Koh Phi Phi
Aufgeregt. Ich bin aufgeregt. Und unsicher.
Wir gehen für 4 Monate nach Thailand, genauer nach Koh Phi Phi, für ein Divemaster Internship.
Warum Divemaster? Warum ein Internship und nicht nur ein Kurs? Warum PP? Well, warum nicht? 😄
Background
Divemaster ist das erste Pro-Level im Recreational Diving, das zum Führen zertifizierter Taucher berechtigt. Kurz - DMs sind Unterwasser-Guides. Und sie dürfen Instructors bei Kursen unterstützen etc. [Open Water Diver —> Advanced Open Water Diver —> Rescue Diver —> DM (—> Instructor)] Die Divemaster-Stufe kann man wie alle Stufen über einen mehrwöchigen (teuren) Kurs erreichen oder über ein Internship bei einem zertifizierten Divecenter. Das Internship ist so aufgebaut, dass die Probanden in den ersten Wochen intensiv ausgebildet werden (Wie weiß ich noch nicht) und anschließend den Rest der 4 Monate als DM mitarbeiten. Dabei erhalten wir keine Vergütung, haben aber auch keine Kosten für Ausbildung und Equipment, sondern zahlen nur für unsere Unterkunft, Verpflegung und Transport. Win-Win. Wir haben die Tauchschule ausgewählt, mit der wir damals 2021 auf unserer ersten Thailandreise mit Steffi zusammen unseren Tauchschein gemacht haben. Seitdem waren wir 2023 während unserer großen Reise nochmal für ein paar Specialties dort und Sal, die uns damals ausgebildet hat, wird auch jetzt unsere Trainerin sein.
Gedanken
Tausende Fragen gehen mir durch den Kopf, aber ich fühle mich positiv, neugierig und gespannt - nicht ängstlich. Ich freue mich auf das Tauchen, auf das Training, darauf die Local-Seite von Phi Phi zu entdecken und neue Leute kennenzulernen.
Werden wir viel zu tun haben? Werden wir gut aufgenommen oder wird es schwer sich in die Gruppe zu integrieren? Reicht mein Englisch? Wie wird das Training aussehen? Wie oft werden wir im Wasser sein? Werde ich gut genug sein, kann ich das überhaupt? Habe ich Zeit für die Dinge, die ich mir für freie Vor-/Nachmittage vorgenommen habe? Wie anstrengend wird es werden? Und vorallem, wird das Tauchen irgendwann langweilig oder nervig? Stumpfe ich ab, weil ich jeden Tag das Gleiche sehe?
Ich gebe zu, ich habe Angst meine Lieblingsbeschäftigung (zumindest kurzzeitig) zum Beruf zu machen. Ich möchte nicht, dass es sich anders anfühlt, mich stresst oder gar nervt und ich die Lust daran verliere. Wie wird es sein, Verantwortung für andere Taucher zu übernehmen, sich nicht nur auf sich selbst zu fokussieren? Den Ich-Moment unter Wasser mit Anderen zu teilen, mit Fremden, bzw. ihn ggf. zerstören zu lassen oder sich stören zu lassen?
Doch die Freude überwiegt, etwas neues auszuprobieren. Endlich wieder ins Wasser zu gehen, zu erkunden, zu lernen, zu leben.
Erfahrungen in Phuket
Angekommen in Phuket weht uns direkt ein warmer Wind um die Nase. Wir sind also dem Winter Zuhause entkommen, denn da schneit es mehr als die letzten Jahre und ist richtig kalt. Zwar waren wir 2021 mit Steffi schonmal in Phuket, allerdings wegen Corona nicht so wirklich in der Stadt unterwegs gewesen. Wir waren also das erste Mal so richtig in Phuket und haben uns Old Town angesehen und sind ein bisschen mit dem Roller auf Erkundungstour gefahren. Am Tag vor Beginn des Internships sind wir nach Koh Phi Phi, um uns einzurichten und ein Zimmer zu suchen.















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