01.-07.12.2025 - Koh Phi Phi
Mehr Background
Am Vorabend des ersten Tages hatten wir ein Kennenlerngespräch mit der Trainerin Sal und unserem Mitstreiter Conor, wir 3 werden zusammen das Internship machen. Dabei hat sie uns den groben Ablauf erklärt und einigen Leuten vorgestellt. Es gibt 4 Senior-Interns, die 2 Monate vor uns angefangen haben und nun bereits die Hälfte hinter sich haben.
Wir haben jeder ein BC und einen Regulator zugewiesen bekommen und können Wetsuit und Flossen vom Pool nehmen. Den Reg nehmen wir jeden Tag nach Hause und müssen diesen für alle Tauchgänge mitbringen und regelmäßig reinigen.
Am Anfang machen wir täglich am Nachmittag entweder 2 Tauchgänge oder sind in Confined, einem von Booten geschützen Bereich am Strand. Damit wir alle auf das gleiche Level kommen und wir mit dem eigentlichen Divemaster-Training anfangen können, werden erst alle Specialties nachgeholt oder aufgefrischt, was auch bedeutet, dass wir recht viel Theorie lernen müssen. Wir beginnen mit Deep Dive und Navigation, später kommen Nightdive, Science of Diving und Stress&Rescue. Perfect Buoyancy ist immer in irgendeiner Art mit abgebildet. In Confined machen wir hauptsächlich Skill-Training mit dem Equipment und wiederholen nach und nach alle Übungen aus dem OW-Kurs.
Zweimal täglich heißt es für die Interns „Packing“. Packing bedeutet, dass wir uns 11.30 oder 20.30 Uhr in kleinen Gruppen zu 3-4 Leuten treffen und das Equipment für die Tauchgänge am Nachmittag bzw. den nächsten Morgen vorbereiten und packen. Dafür werden wir nun nach und nach angelernt, denn zunächst wird aus einer Kundenliste ein Bootplan erstellt, die Kunden einem Staffmember zugeordnet und die Gruppen dann sinnvoll auf dem Boot platziert. Anschließend muss das gesamte Equipment gepackt werden, wozu wir natürlich wissen müssen, wo wir was finden, was für wen und wie viel von was zu packen ist.
Erste Woche
Unterkunft
Zuerst steht die Wohnungssuche an. Oder vielmehr Zimmersuche. Mit Unterstützung vom Shop haben wir ein Zimmer gefunden, denn der Manager zieht nach Außerhalb in ein Haus um und daher wird sein Raum frei. Die Übernahme gestaltete sich allerdings etwas schwieriger als erwartet, der Vermieter ist nämlich sehr schwierig zu erreichen, spricht schlecht bis kaum Englisch und ist leider ziemlich unfähig. Klingt fies, ist leider aber wahr. Man kann persönlich niemanden erreichen und auch mit Google Translate kommen wir nur schwer auf einen Nenner, da die Dame leider sehr unorganisiert und unzuverlässig ist. Etliche Kontaktversuche und verpasste Absprachen später, konnten wir nun doch mit einigen Tagen Verzögerung in unser neues Zuhause einziehen.
Das Zimmer erreichen wir über einen Hang mit etlichen Stufen und liegt im 1. Stock. Der Vorteil ist, dass wir ein Geländer vor der Türe haben und unsere Sachen aufhängen und Schuhe draußen abstellen können. Der Raum ist nicht groß, hat aber alles was man braucht: ein Bett, ein Tisch, Bad, AC und einen Kühlschrank.
Der Vormieter erzählt uns von Hähnen, die hinter dem Zimmer auf einer Stange sitzen und unregelmäßig den ganzen Tag krähen. Bis auf die Erfahrung mit der Vermieterin, die man ja in der Regel nicht braucht, war er zufrieden dort.
Training
Los geht es also am 01.12. um 12.30 Uhr mit den ersten Tauchgängen. Die Specialties machen Spaß, auch wenn ich Navigation schrecklich und Nightdives noch ziemlich unheimlich finde. Es gibt so viel zu sehen, so viele Fische, schöne Korallen, so viel Leben! Nachdem wir am Anfang den Ablauf auf dem Boot kennengelernt haben, üben wir schon das Bootbriefing. Packing läuft gut, ist einfach Übungssache und wir sind ja nicht alleine. Bei knapp 30 Staffmembern dauert es wohl noch eine Weile, bis wir das Equipment von allen kennen, aber wir können die älteren Interns jederzeit fragen und eigentlich sind auch alle soweit verständnisvoll. An Tag 5 haben wir angefangen die anderen Interns zu begleiten und zu beobachten.
Gedanken
Wie krass sind diese Rooster und warum zum Teufel krähen die Nachts um halb 4? Unfassbar wie schön es hier ist! Wie viele Leute arbeiten hier eigentlich? Oha krass so viele Sharks! Wow welche Nudibranchs es hier alles gibt! Junge wie laut sind denn bitte diese Rooster?? Bis jetzt easy going, das wird nicht so bleiben… Ich probiere mal Muay Thai aus, vielleicht kann ich nebenbei etwas trainieren. Die Hähne sitzen direkt auf meinem Kopf, ich hör die trotz Kopfhörer! Glaube ich habe alle Namen drauf. Ob ich mir je merken kann, wem welches BC und Wetsuit gehört? Hoffentlich muss ich nicht so bald das Bootbriefing halten… Mein Englisch ist so scheisse, ich will am Liebsten garnichts sagen… Die Sicht ist einfach nur fantastisch. Ich liebe Tauchen. Shit ich hab Ohrenschmerzen, ich darf nicht krank werden!



















Kommentare: